Wenn Gebäude denken lernen

Praxisbeispiel

Wenn Gebäude denken lernen

Von Paris sowie den Niederlassungen in Deutschland und Italien aus betreut advizeo mit einem Team von 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 250 Kunden.

Von Paris sowie den Niederlassungen in Deutschland und Italien aus betreut advizeo mit einem Team von 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr als 250 Kunden.

Mit Eficia und advizeo unterstützt Hager Gebäude dabei, den Schritt vom passiven Energieverbrauch zum intelligenten Energiemanagement zu vollziehen – und so Verschwendung, Kosten und Emissionen zu reduzieren.

Flexibilität bedeutet nicht, den Komfort einzuschränken. Sie bedeutet, einen Teil des Energieverbrauchs in die Zeiten zu verlagern, in denen Energie am saubersten und günstigsten ist.

Cyril Sailly

advizeo Managing Director

Zahlen und Fakten

15 –  20 %

Reduzierung des Energieverbrauchs mit advizeo

Bis zu 40 %

Energieeinsparungen mit Eficia

1290 GWh

vermiedener Energieverbrauch (bis 2025)

98 kt CO₂e

vermiedene Emissionen (bis 2025)

ca. 320000

Haushalten entsprechender vermiedener Stromverbrauch

Energie zählt zu den größten Betriebskosten von Gebäuden in Europa. Dennoch verbrauchen viele Gebäude deutlich mehr Energie als erforderlich. Die Heizung läuft außerhalb der Nutzungszeiten. Die Beleuchtung bleibt in ungenutzten Bereichen eingeschaltet. Lüftungsanlagen arbeiten mit voller Leistung, obwohl Gebäude nur teilweise belegt sind. Ein erheblicher Teil des Energieverbrauchs schafft keinen Mehrwert – verursacht aber weiterhin Kosten und Emissionen.

„Selbst moderne Gebäude können ineffizient sein, wenn sie nicht kontinuierlich überwacht und ihre Systeme nicht regelmäßig an die tatsächliche Belegung angepasst werden“, sagt Cédric Le Liboux, Digital Growth Senior Manager.

Zwei Plattformen, eine Mission

Hager begegnet dieser Herausforderung mit zwei digitalen Unternehmen für Energiemanagement. advizeo konzentriert sich auf die Verbrauchsüberwachung über ganze Gebäudeportfolios hinweg. Hierzu werden Daten aus Zählern, Sensoren und Gebäudeleittechnik zusammengeführt, um Auffälligkeiten zu erkennen und mithilfe von Energy-Management-Beratungsleistungen Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Dadurch lässt sich der Energieverbrauch in der Regel ohne größere Investitionen um 15 bis 20 % senken. Eficia konzentriert sich auf den Gebäudebetrieb und nutzt KI, um Heizung, Lüftung und Beleuchtung in Echtzeit zu überwachen und zu steuern. Je nach Gebäude können so Einsparungen von bis zu 40 % erzielt werden – bei gleichbleibendem oder sogar verbessertem Nutzerkomfort.

Die meisten Gebäude sind nicht von vornherein ineffizient. Sie werden ineffizient, weil niemand ihren Betrieb in Echtzeit überwacht.

Cédric Le Liboux

Digital Growth Senior Manager

Mehr als nur Kilowattstunden

Beide Plattformen analysieren Lastprofile, Wetterdaten und Belegungsmuster, um die vertraglich vereinbarte Anschlussleistung zu optimieren und unnötige Lastspitzen zu vermeiden. Dadurch wird Peak Shaving ermöglicht – der Energieverbrauch wird in Zeiten hoher Strompreise reduziert, ohne den Komfort der Nutzer zu beeinträchtigen. Da Stromnetze zunehmend auf erneuerbare Energien setzen, wird die Fähigkeit, Lasten zeitlich zu verschieben, zu einem wichtigen Stabilitätsfaktor. Eficia erkennt Lastspitzen frühzeitig und passt den Betrieb entsprechend an. Die Datenplattform ermöglicht eine koordinierte Lastverschiebung über ganze Gebäudeportfolios hinweg.

Auf einen Blick

Die Herausforderung: Viele Gebäude verbrauchen deutlich mehr Energie als notwendig – und verursachen dadurch Kosten und Emissionen, ohne einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen.

Der Ansatz: Zwei Plattformen – advizeo für Überwachung und Analyse sowie Eficia für die KI-gestützte Echtzeitoptimierung – machen den Energieverbrauch transparent und zeigen konkrete Optimierungsmöglichkeiten auf.

Das Ergebnis: 15–20 % Energieeinsparung mit advizeo, bis zu 40 % mit Eficia. Im Jahr 2025 wurden 1.290 GWh Energieverbrauch und 97,5 kt CO₂e Emissionen vermieden.

Wirkung im großen Maßstab

Im Jahr 2025 wurden durch beide Plattformen zusammen eine Stromnachfrage von 1.290 GWh und Emissionen von 98 kt CO₂e vermieden. Das entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch von rund 320.000 Haushalten. Für Gebäudebetreiber bedeutet dies unmittelbar niedrigere Energiekosten und eine geringere Abhängigkeit von schwankenden Energiepreisen. Für die Nutzer der Gebäude sorgt die optimierte Regelung zudem für einen höheren Komfort im Alltag.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Umwelt des Hager-Nachhaltigkeitsberichts 2025/26.

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